Nach einem aktuellen Bericht des Statistischen Landesamtes fließt nirgendwo in Deutschland ein so hoher Anteil des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung (F&E) wie in THE LÄND. Laut Statistischem Landesamt stiegen die Investitionen in Forschung und Entwicklung in Unternehmen, an Hochschulen sowie in öffentlichen Forschungseinrichtungen im Jahr 2023 in Baden-Württemberg auf insgesamt rund 36,1 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2021 bedeutet dies eine Zunahme von rund 5,7 Milliarden Euro und eine Steigerung um 19 Prozent. Damit ist in Baden-Württemberg im Bundesländervergleich der höchste Zuwachs bei den Forschungsausgaben zu verzeichnen. Insgesamt wird mehr als ein Viertel aller F&E-Investitionen Deutschlands in THE LÄND getätigt.
Den deutschen Spitzenplatz belegt Baden-Württemberg dadurch nach wie vor mit großem Abstand bei der Forschungsintensität, dem Anteil der F&E-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Diese erhöhte sich um rund 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Damit übertrifft Baden-Württemberg die nationale Zielmarke von 3,5 Prozent, die sich die Bundesregierung für 2023 gesetzt hat, und auch das europäische Ziel von drei Prozent. “Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang hat dieser Wert damit das Niveau vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie sogar leicht übertroffen. Das ist ein großartiges Ergebnis, auf das wir als Land stolz sein können. Es zeigt einmal mehr: Baden-Württemberg ist nach wie vor der Innovationsmotor Deutschlands”, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.
→ Interaktive Karte: F&E-Ausgaben in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern im Vergleich
Quellen: Pressemitteilungen des Statistischen Landesamts und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus